Trekking nach Choquequirao: Zur kleinen Schwester Machu Picchus

Versteckt in den peruanischen Anden liegen die Inkaruinen von Choquequirao. Die kleine Schwester Machu Picchus gilt als echter Geheimtipp in Peru. Denn für den Besuch der abgelegenen Ruinen ist ein anstregender Fußmarsch bergauf und bergab von mindestens 4 Tagen zu veranschlagen.

Im Gegensatz zu den belebten Inkastätten Machu Picchus oder Ollantaytambo, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch nur vereinzelt andere (oder auch gar keine) Menschen zu treffen. Dabei ist die Anlage mit beiden vergleichbar und wurde ebenso vom Inca Pachacuti gegründet.

Doch die Mühen der Wanderung durch das Tal des Apurimac Flusses entlohnen: wenn der letzte Pass überquert und der Blick endlich auf die auf 3100m hoch gelegene, alte Inkastadt Choquequirao fällt. Auf Quechua, der alten Sprache der Inka, bedeutet der Name „Wiege des Goldes“. Rund 1800 Hektar ist die Anlage groß, die sich mit unzähligen steilen Terrassen über den Bergrücken mit einem gut erhaltenen Zentrum am Bergplateau erstreckt. Ausgegraben wurden bisher nur 30%-40% der gesamten Inkastadt. Die größte Besonderheit: die in die steilen Terrassen eingearbeiteten Lamas.

Alle Infos & Tipps für die Wanderung nach Choquequirao findest du am Ende des Beitrags übersichtlich zusammengefasst.

 

Trekking nach Choquequirao: Zur kleinen Schwester Machu Picchus

Mein schwerer Rucksack und ich am Choquequirao Trek in Peru
Mein schwerer Rucksack und ich (absichtliche Reihenfolge!) am Choquequirao Trek in Peru

„Ich machs jetzt einfach“, war das Mantra, das ich innerlich beständig wiederholte, als ich mit dem Bus zurück nach Cusco reiste. Beinahe 1,5 Monate war ich schon allein unterwegs gewesen. Ich hatte den größten Teil der „Gringo-Route“ durch Peru und Bolivien hinter mir, hatte mehrere Trekkings – in großen und kleinen Gruppen, allein und mit Guide absolviert. Meine Abenteuerlust war beständig gewachsen, Trekking schon zu einer Sucht übergegangen.

Der Gedanke, den Choquequriao Trek zu gehen, war schon bei meinem ersten Besuch in Cusco da gewesen. Allein hatte mich nicht getraut. Eine weitere Tour in einer Gruppe konnte/wollte ich mir zu dem Zeitpunkt nicht leisten. Aber es hatte mich gewurmt und die Idee den Trek zu machen nicht losgelassen.

Nun saß ich im Bus zurück nach Cusco, mein Mantra wiederholend, in der Hoffnung mein Mut würde mich nicht ein weiteres Mal verlassen. Der Plan: den Choquequirao Trek als Solotour zu gehen.

In den frühen Morgenstunden kam ich in Cusco an und kehrte zu meinem bereits bekannten Hostel am Berg gelegen zurück. Etwas Schlaf, ein gemütliches Frühstück, Duschen und schon ging es an die Vorbereitungen. Ich hatte weder Zelt noch Gaskocher mit mir. Bei einem Laden in der Stadt wollte ich alles ausleihen. Gerade als ich mich am Weg machen wollte, kam ich mit einem Franzosen ins Gespräch.

„Ohhh, Choquequirao! Da wollte ich auch noch hin.“, posaunte er mir entgegen. Und schon waren wir zu zweit. – Naja – nein, so schnell ging es nicht. Wir gingen zuerst mal auf einen Kaffee zum Austauschen. Dann vereinbarten wir eine Bedenkzeit von zwei Stunden und erst danach beschlossen wir gemeinsam aufzubrechen. Schließlich kannten wir uns nicht. Und gemeinsames Trekking würde bedeuten in einem „gemeinsamen Boot“ zu sitzen. Ein paar Grundvoraussetzungen mussten da schon stimmen.

Das Gute an dieser spontanen Wende des Vorhabens war: ich war nicht mehr allein (und darüber war ich auch ein wenig erleichtert) und Maximo besaß das gesamte, benötigte Equipement. Es fehlten nur Trekkingstecken, die ich unbedingt zur Unterstützung beim Gehen wegen des schweren Rucksacks haben wollte und das Essen.

Chinesische Nudelsuppen würden uns zum Frühstück, zum Mittagessen und zum Abendessen den Magen füllen. Für dazwischen besorgten wir Nüsse, Müsliriegel und Bananen. Alle Trekkingdetails hatte ich schon bei meinem ersten Besuch in Cusco herausgefunden. Die Abfahrtszeiten und Preise des Busses hatte ich schon bei Ankunft am Busbahnhof erfragt.

 

Trekkingstart nach Choquequirao

Der unfassbar schöne Ausblick beim Choquequirao Trek im Apurimac Tal

Um 6 Uhr früh startete der Bus von Cusco in Richtung Abancay. An der Abzweigung nach Cachora wurden wir rechtzeitig auf das Ende unserer Fahrt hingewiesen. Hier gab es nicht viel: ein paar Häuser am gegenüberliegenden Straßenrand, die wie „Pausenrestaurants“ am Weg erschienen. Ansonsten nur eine unasphaltierte Einbuchtung am Straßenrand – sonst nichts.

Während Maximo und ich uns noch orientierten, hatten sich alle anderen Menschen bereits zu einem am Straßenrand stehenden Auto gesellt. Das war wohl das Sammeltaxi, entschieden wir. Doch der Preis passte nicht. Laut meinen Notizen hatte mir jemand 40 Soles als Richtwert für ein Taxi allein gesagt. Der angebotene Preis für 2 Personen überstieg diesen Wert natürlich um ein Vielfaches. Wir konnten uns nicht einigen. Das Taxi fuhr trotzdem voll beladen und ohne uns ab. Irgendwas war schiefgelaufen – ganz verstanden hatten wir es nicht.

Wir machten uns zu Fuß am Weg nicht wissend, dass es weitere 10 bis 15 km bis Cachora sein sollten. Aber warten wollten wir nicht. Statt Abkürzungen zu nehmen blieben wir vorerst auf der Straße, um vorbeikommende Autos aufhalten zu können.

Nach einer 3/4 Stunde war es soweit. Ein kleiner Transporter stoppte. Wir durften uns in die Fahrerkabine dazuquetschen. Der Mitfahrer fuhr stattdessen stehend auf der Laderampe mit. Natürlich war auch diese Mitfahrgelegenheit nicht gratis. Ich glaube, wir gaben ihm 20 Soles. Wir erkundigten uns noch nach der Gehrichtung und los ging unsere Trekkingtour nach Choquequirao.

Bald merken wir: 1) der Weg war ausgezeichnet gekennzeichnet und 2) es war ausgeschlossen sich zu verlaufen. Bis Capuliyoc (2915m) verlief der Weg zuerst querfeldein und gegen Ende hin durchgehend auf einer Straße. Ein kleiner Hund begleitete uns. Bis dorthin wäre auch eine Fahrt mit dem Auto möglich gewesen.

Ein kleiner Snack, das Vertreiben des kleinen Hundes, ein Fotostopp mit atemberaubenden Blick über das Apurimac-Tal, eine weitere Verschnauffpause und gefühlte tausend Serpentinen später erreichten wir den Zeltplatz in Chikiska (1950m). Unsere Kräfte waren am Ende. Statt wie geplant bis zum Playa Rosalina weiterzugehen, beendeteten wir unsere Tagesetappe.

 

Die Inkaruinen von Choquequirao

Wir starteten früh. Vor uns lag der Aufstiegstag – rund 1570 Höhenmeter warteten darauf erklommen zu werden. Und das mit dem schwersten Ruckack, den ich bis dato je in meinem Leben getragen hatte. Aber ich wusste am Rückweg würde es leichter werden. Das dachte ich zumindest.

Die Seilgondel am Apurimac Fluss beim Choquequirao Trek in Peru
Die Seilgondel am Apurimac Fluss beim Choquequirao Trek in Peru

Kurzweilig ging es am Weg von Chikiska (1950m) nach Playa Rosalina (1550m) bergab. Nur zwei kurze Schreckenspausen legten wir ein – Maximo knöchelte zwei Mal um. Jedes Mal blieb mir die Luft weg. In Gedanken sah ich uns schon umkehren bzw. mich Esel bzw. Maultiere organisieren. Die Pausen waren so wie die Schmerzen von kurzer Dauer – zum Glück.

Am Fluss Apurimac querten wir mit der Seilgondel die Uferseite. Entgegen den Erzählungen staute es nicht. Gemütlich tratschen wir noch mit dem Tourismusbeauftragten des Ortes, trugen uns in ein BesucherInnen-Buch ein und vereinbarten eine Lagerung eines Teils unserer Essensvorräte bis zu unserer Rückkehr. (Laut einem Bericht vom Oktober 2017 gibt es inzwischen eine Brücke! Mehr dazu in den Infos!)

Dann bestiegen wir zu zweit die kleine Gondel. Mit Schwung erreichten wir die Flussmitte. Per Handkraft zog uns Maximo auf die andere Uferseite.

Der Weg schlängelte sich in kleinen und großen Serpentinen nach oben. Nur zwei rüstige, ältere Frauen mit Guide waren zeitgleich mit uns am Weg. Eh klar, sie kamen aus Österreich. Irgendwie wunderte mich das nicht. Schließlich zählt die Wanderung nach Choquequirao zu einer der anstrengensten in der gesamten Cusco-Region. In Santa Rosa (2115m), das gleichzeitig auch die Halbzeit des Aufstiegs einläutete, machten wir die erste Pause. Oben angekommen ging es am Berghang entlang quasi eben dahin bis Marampata, vorbei am Kontrollhäuschen und bis zu den Ruinen von Choquequirao.

Im Hintergrund befindet sich der archeologische Komplex von Choquequirao
Im Hintergrund befindet sich der archeologische Komplex von Choquequirao

 

Niemand da – so präsentierte sich Choquequirao bei Ankunft und so blieb es auch bis zum Aufbruch. Zelt aufbauen und endlich Essen. Unsere Mägen knurrten schon, während wir darauf warteten bis das Wasser kochte. Die chinesische Nudelsuppe wurde zum Luxusmenü. Während Maximo sich nicht mehr bewegen wollte, begann ich das Zentrum des Inkakomplexes zu erkunden. Hoch oben genoß ich vollkommen allein den Ausblick über die Inkastadt und die umliegenden Täler. Ein einmaliger Ausblick. Denn am Morgen des nächstes Tages versperrte dichter Nebel diese Sicht.

Eine eiskalte Dusche am Campingareal, weitere Mahlzeiten und schweigsames Beisammensitzen, während wir die Bergkulisse und den Ausblick über die tiefen Täler genossen, rundeten den Tag ab.

 

Das gut erhaltene Zentrum der Inkastadt Choquequirao am Bergplateau
Das gut erhaltene Zentrum der Inkastadt Choquequirao am Bergplateau

Am Morgen hatten wir nochmal ausgiebig den gesamten Komplex erkundet. Ich stieg allein zu den in die Terrassen eingearbeiteten Lamas hinab. Und kein Scherz – vor lauter Anstrengung und Steilheit krabbelte ich auf allen vieren die steilen Steinstufen wieder hoch. Diese Inka müssen so fit gewesen sein!

Nachdem jeder Winkel erkundet war, bauten wir das Zelt ab, frühstückten und traten den Rückweg bis zum Playa Rosalina an.

 

Regen am Rückweg bei unserer Wanderung nach Choquequirao

In der Nacht schlug das Wetter um. Es begann zu regnen. Und zu regnen. Und zu regnen. Es regnete in Strömen. Der Boden war matschig und rutschig. Meter für Meter kämpften wir uns die Wege nach oben – an die geplanten Serpentinenabkürzungen war nicht mehr zu denken. Trotz Regenschutzes war meine Kleidung wasserdurchtränkt und auspressbar. Was vom Regen trockenblieb, wurde feucht durch meinen Schweiß.

Erst als wir die kleine Jausenstation Capuliyoc erreicht hatten, wurden die Tropfen weniger. Jedes Kilo in meinem Rucksack hatte ich inzwischen doppelt und dreifach verflucht. Einen besonderen Hass hatte ich auf die gekauften, übriggebliebenen Bananen entwickelt, die – ich schwöre euch – jede Minute schwerer wurden. Und Maximo wollte seine Ration nicht und nicht aufessen. Am Ende des Aufstiegs verweigerte ich deren weitere Mitnahme. Die letzten Kilometer verflogen schnell und schwups war der Trek zu Ende und die Funktionskleidung sogar fast getrocknet.

Kaum in Cachora angekommen, startete gerade ein Sammeltaxi zur Hauptstraße. Rund eine Stunde mussten wir hungrig und erschöpft auf einen Bus warten, der stoppte und uns mit zurück nach Cusco nahm.

 

Alle Infos & jede Menge Tipps für den Choquequirao Trek

Choquequirao Trek Übersichtskarte vom Weg
Choquequirao Trek Übersichtskarte vom Weg

Hin- & Rückreise von Cusco nach Cachora (rund 125 km)

  • Von Cusco: zuerst mit einem Bus in Richtung Abancay (Distrikthauptstadt) bzw. Ampay (höchster Gipfel der Umgebung 5230m) in der Provinz La Convención bis zur Abzweigung nach Cachora – rund 3 Stunden, 15-20 Soles; empfohlene Abfahrtszeit: 6:00 Uhr früh!
    Von der Abzweigung sind es weitere 10-15 km nach Cachora, Sammeltaxis warten, ansonsten auf Mitfahrgelegenheit hoffen/warten
  • Von Cachora: mit einem Sammeltaxi wieder zur Abzweigung nach Cachora auf der Hauptstraße und dort einfach einen Bus Richtung Cusco aufhalten – Rückfahrt am besten am früheren Nachmittag

Wo nächtigen? – Die Orte & Camps am Weg nach Choquequirao

  • In Cachora und Marampata gibt es Unterkünfte, ansonsten muss im Zelt übernachtet werden. Die Zeltplätze sind zum Teil kostenpflichtig, aber Duschen mit kaltem Wasser & Toiletten sind vorhanden. Verpflegung wird manchmal angeboten, jedoch nicht überall.
  • Zeltplätze am Weg:
    • Chikiska (1950m)
    • Playa Rosalina (1550m)
    • Santa Rosa (2115m)
    • Marampata (2910m)
    • Choquequirao (3100m)
  • Tipps für die Etappenplanung: In Playa Rosalina und Santa Rosa gibt es wegen der Nähe zum Fluss vermehrt Mücken! Guten Insektenspray mitnehmen oder besser nicht dort schlafen! Es besteht die Möglichkeit in Playa Rosalina einen Teil des Gepäcks bei der Wanderung nach Choquequirao z.B. Essen für den Rückweg zurückzulassen. Dann muss nicht das gesamte Gepäck bis zu den Inkaruinen von Choquequirao und über die schwierigsten, steilen Passagen mitgetragen werden.

 

Trekkingtourvorschlag nach Choquequirao – mögliche Etappenplanung

3 Nächte/4 Tage

  • Tag 1: Abfahrt von Cusco um 6:00 Früh – geschätzte Ankunft im Cachora (2785m) ungefähr 10:30, sofort Losgehen und späte Mittagspause in Capuliyoc (2915m) – ab dort geht es abwärts bis zum Fluss Apurimac – Nächtigen in Chikiska (1950m) oder Playa Rosalina (1550m)
  • Tag 2: möglichst früher Aufbruch und Queren des Flusses Apurimac auf der kleinen Seilgondel – Kaffeepause in Santa Rosa (2115m) – Mittagspause nach geschafften Aufstieg oder später – Nächtigen in Choquequirao (3100m) – restlichen Nachmittag/Abend erkunden der Inkaruinen (unbedingt den Nachmittag nutzen, in der Früh dürfte oft der Nebel im Berg hängen); viele Touranbieter übernachten lieber in Marampata (letztes Wegstück ohne Gepäck und bedeutet gleichzeitig kürzerer Rückweg) und statten dem Gelände nur einen extrem kurzen Besuch am späteren Nachmittag ab)
  • Tag 3: Erkunden der Inkaruinen am Morgen, Aufbruch gegen 10:00/11:00, Nächtigen in Playa Rosalina (1550m) oder Chikiska (1950)
  • Tag 4: Aufstieg nach Capuliyoc und Rückkehr nach Cachora; nächstes Sammeltaxi zur Abzweigung auf der Hauptstraße, Bus bis Cusco

Tourpreise sind deutlich günstiger bei Vorort Buchungen in Cusco als bei Buchungen im Internet! In meinem Notizen steht etwas von 210$/Person für eine Gruppentour. Ich nehme an, dass ich damals nach bereits bestehenden Gruppen (5-6 Personen) gefragt habe, denen ich mich anschließen könnte. Gruppentouren im Internet starten meist bei 500 U$.

 

Was soll ich mitnehmen? – Packliste für das Trekking nach Choquequirao

So wenig wie möglich und soviel wie nötig: Camping Equipement – Zelt/Kocher, Kochutensilien, Schlafsack – idealerweise +/- 0°C oder tiefere (-10°C) Komfortzone (deutliche Temperaturunterschiede Tag/Nacht je nach Nächtigungsort), Insektenschutzmittel, Wasseraufbereitungstabletten/Wasserfilter oder ähnliches, Kopfschutz, kleines Handtuch, Wechselkleidung, Regenschutz, Geld, Essen, Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set, Sonnenschutz, Wasserflaschen

 

Meine Anmerkungen & weitere Tipps fürs Trekken nach Choquequirao

  • Die Tour ist nur fitten und gesunden Personen zu empfehlen –  insgesamt müssen auf den rund 64 km Hin- und retour zusammengerechnet rund 3000m abgestiegen und 3000m aufgestiegen werden! Es gibt keinen schnellen Abtransport mit Auto, wenn etwas passiert. Es gibt keine Straßen – nur Esel könnten im Notfall beim Transport helfen.
  • Esel/Maultiere mit TreiberIn werden für den Gepäcktransport angeboten. Das frühere Problem „andere“ Esel nach der Flussquerung zu benötigen, ist inzwischen durch die bestehende Brücke (statt der Seilgondel) gelöst. Die Info dazu habe ich bei Kartin Lehr von Viel-Unterwegs entdeckt und auch bestätigt bekommen! – Vielen Dank dafür!
    Tipp: Trotzdem Nachfragen, ob die bestehende Brücke aktuell intakt ist. Katrin hat von einem Defekt bis kurz vor ihrer Tour berichtet. Warum weise ich so vehement darauf hin? Als noch die Seilgondel bestand, wurde viel über Abzocke von Unwissenden, die sich Esel bis zum Fluss mieteten, aber auf der anderen Flussseite ohne da standen, erzählt.
  • das Abkochen/Reinigen des Wassers wird in der Gegend dringend empfohlen (d.h. früh genug um die Reinigung des Wassers kümmern)
  • Statt nach Cachora zurückzukehren, besteht die Möglichkeit den Trek Richtung Santa Teresa & Machu Picchu fortzusetzen. Am Weg können weitere Inkastätten wie Pinchaunuyoc, Cotacoto oder Corihuayrachina besucht werden. Das letzte Stück nach Aguas Calientes bzw. Machu Picchu entspricht dem Salkantay Trail.
    Wenn ich noch einmal entscheiden könnte, würde ich definitiv den längeren und weniger frequentierten Trail über Choquequirao wählen und mit dem Salkantay Trek verbinden (statt nur den Salkantay Trek zu gehen wie ich es davor gemacht hatte und dann nochmal extra den Choquequirao Trek).
  • Wer sich nicht schon länger am Altiplano aufhält, sollte die Höhenakklimatisationzeiten beachten! Am höchsten Punkt erreicht der Trek rund 3.100 Höhenmeter. Der Körper beginnt mit der Höhenakklimatisation ab 2.500 Höhenmeter, ab 2.800 Höhenmeter können vermehrt Höhenanpasssungsstörungen auftreten. – Lieber sicher sein und nochmal nachlesen?! Alles Infos & Tipps gibt es in meinen Beitrag: Höhenkrankheit vorbeugen: Hilfreiche Tipps fürs Trekken & Wandern

 

Warst du schon in Choquequirao? Hast du weitere Tipps oder weißt Neuigkeiten? Dann hinterlass mir doch einen Kommentar.

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Mein Trekking nach Choquequirao in Peru fand im August 2013 im Zuge einer privaten Reise durch Peru und Bolivien statt. Die Reise fand vor der Gründung meines Reiseblogs travelwoman.at statt. Tipps & Erzählungen basieren auf meinem Reisenotizen und Erinnerungen. Zuletzt aktualisiert: Jänner 2018.

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8 Comments

  • Hallo, schöne Website! Wir werden im April den Choquequirao machen. Was würdest Du für einen Schlafsack empfehlen vom Temperaturbereich: -5 oder 0 Grad Komfortzone?

    • Hallo! Im April würde ich mich persönlich mit großer Wahrscheinlichkeit für den Schlafsack mit 0 Grad Komfortzone entscheiden (auch wegen des Packmaßes und Gewicht und stattdessen eventuell noch einen kleinen Seidenschlafsack zur Erweiterung mitnehmen). Die kältesten Monate sind in Peru Juli und August.
      Richtig kalt war es in Choquequirao nur die Nacht direkt bei den Anlagen. Im Tal war es „warm“. Im Juli und August würde meine Entscheidung eher auf den -5 Schafsack fallen. LG Theresa und schöne Wanderung.
      p.s. Falls es etwas Neues gibt, lasst es mich wissen! Danke! :-D

  • Hey Theresa,
    danke dir für diese ausführliche und praktische Beschreibung. Ich bin mir zwar noch nicht schlüssig, ob ich die Tour wagen soll, aber dank dir habe ich zumindest alle nötigen Infos, die ich haben wollte. Perfekt!
    Liebe Grüße aus Peru
    Betti

    • Hallo Betti, cool. Das freut mich sehr. Wenn du die Tour machst und es Neuigkeiten vom Weg gibt, gib doch bitte Bescheid! Das wäre toll! LG Theresa

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