TOP 10 Tipps | Was du alles in Katalonien bzw. der Provinz Girona tun kannst

Katalonien ist die beliebteste Urlaubsregion Spaniens. Im Nordosten an der Grenze zu Frankreich geht es den meisten TouristInnen um eins: den Besuch der zweitgrößten Stadt Spaniens und der katalanischen Hauptstadt Barcelona. Während Barcelona und die Insel Mallorca als TouristInnen-Mekkas aus allen Nähten platzen, bleibt es im Hinterland und an der Costa Brava oder Costa Daurada vergleichsweise ruhig.

Zu sehen und zu tun gäbe es auch außerhalb von Barcelona genug, vor allem die Provinz Girona hat einiges zu bieten. Als eine der wenigen Regionen weltweit, sind die Sehnsuchtsorte Berge und Meer in unmittelbarer Nähe. Die Ausläufer der bis zu 3.400m hohen und 430km langen Gebirgskette Pyrenäen und das warme Mittelmeer sind nur 50km voneinander entfernt! Ein Traum für alle Menschen, die sich zwischen Berge und Meer nicht entscheiden können!

Mein Besuch von Katalonien bzw. der Provinz Girona erfolgte in Zuge einer Pressereise zu der ich vom katalanischen Tourismusverbands eingeladen war. Nachhaltiger Tourismus und Camping in Katalonien stand im Mittelpunkt der Reise. Für die Offenlegung kannst du nach unten scrollen. Was wir unternommen haben bzw. was es noch alles zu tun gäbe, habe ich nun zusammengefasst. Disfruta!/Enjoy!/Viel Spaß!

 

Meine TOP 10 Tipps | Was du alles in Katalonien bzw. der Provinz Girona tun kannst

 

1. Kunstwerke von Salvador Dalí bestaunen

Ein Deckengemälde mit gelben Hintergrund im Theatermuseum Dali in Figueres; links (mit blauer Hose) und rechts (mit roter Hose) sind die Fusssohlen und Unterkörper zweier Menschen zu sehen, die etwas gemeinsam nach oben zu halten scheinen; ich bin in schwarz bekleidet in der Mitte des Bildes zu sehen
Mein Lieblingsbild im Dalí Museum in Figures

 

„Bläst der Tramuntana-Wind über die Küste, taucht er den Himmel in solch tiefes Blau, dass man glaubt, man müsse verrückt werden oder Kunstwerke schaffen, die die Grenzen des Realen überschreiten.“

Das schreibt der katalanische Tourismusverband in Zusammenhang mit den Weinen und der Gegend Empordà, in der Salvador Dalì geboren, die meiste Zeit seines Leben gelebt und auch verstorben ist. Im Dalíschen Dreieck können die bekanntesten Kunstwerke und wichtigsten Wohnorte des außergewöhnlichen Künstlers und dem Hauptvertreter des Surrealismus bestaunt werden.

Zum Dalíschen Dreieck gehören:

  • das Theatermuseum Dalí in Figueres: Es enthält die größte Sammlung von Dalís Werken aus allen seinen Schaffensphasen. Im Zentrum des Gebäudes wurde Dalí 1989 beigesetzt.
  • das Salvador Dalí Haus in Portlligat: Es war bis 1982 sein Hauptwohnsitz und wurde zum Museum.
  • die Gala-Dalí Burg in Púbol: Die Burg kaufte Salvador Dalí 1969 als Rückzugsort für seine Ehefrau und Muse Gala Dalí, die er für sie gestaltete. Als Gala 1982 starb zog Dalí in die Burg und nutzte diese als Atelier.

 

Bildcollage: oben/links: Ein roter Turm mit weiß besetzten Eiern; oben/Mitte: der Eiinang vom Theatermuseum mit Statue davor; oben/rechts: der Innenhof mit Skulpturen; Mitte/links: ein Gemälde von Dali, wo aus der Ferne Lincoln zu erkennen ist und von nahe eine nackte Frau von hinten; Mitte/Mitte: Gemälde "Die Beständigkeit der Erinnerung" mit zerrinenden Uhren; Mitte rechts: Blick zur Glaskuppel in der Mitte des Museums; unten links: Skulptur im Innenhof; unten/Mitte: Galerie im Zentrum des Museums, wo an einer Wand das Lincoln Bild zu sehen ist; unten rechts: Bühnenbild mit Person, die den Kopf nach unten hängen lässt
Collage vom Theatermuseum Dali in Figueres

 

2. regionale Weine verkosten und Mittagessen zwischen den Weinbergen z.B. im Weingut La Vinyeta

Der Tramuntana Wind, der von „jenseits des Gebirges“ kommt, taucht nicht nur die Landschaft in spektakuläre Blautöne, sondern prägt auch den Charakter des hiesigen Weines (vgl. katalanischer Tourismusverband). Der kühle Wind, der aus der nördlichen Richtung kommt, kann im Frühjahr und Herbst stürmische Züge annehmen. Mit der kräftigen Sonneneinstrahlung, dem Wind und der Feuchtigkeit des Meeres gedeihen in ganz Katalonien prächtige und berühmte Weine und … Oliven! Katalonien ist Spaniens zweitgrößte Weinregion und zweitgrößter Olivenölproduzent – geschützte Ursprungsbezeichnungen für beide inklusive (D.O. – Denominación de origen beim Wein & DOP – Denominació d’Origen Protegida beim Olivenöl)!

Statt Großproduktionen geht der Trend – dank einer neuen Generation junger WinzerInnen – in Katalonien zu nachhaltigen und alte Traditionen entdeckenden Bodegas, d.h. kleinen Weinkellereien, hin.

Das kleine Weingut La Vinyeta in Mollet de Paralada in der Region Alt Empordà in der Provinz Girona gelegen, wurde beispielsweise erst 2002 von den QuereinsteigerInnen Josep Serra und Marta Pedra erworben und wiederbelebt. Zu den zwei Weinbergen, die mit 50 bis 70 Jahre alten Rebstöcken der Sorte Cariñena und Grenache bepflanzt waren, kamen weitere Anbauflächen, neue Rebsorten, eine neue Weinkellerei im Jahr 2006 und die Wiederentdeckung eines in Vergessenheit geratenen Olivenhains mit der heimischen Olivensorte Argudell hinzu.

Collage vom Weingut La Vinyeta: oben links: 3 schmale Weinflaschen stehen auf einen Fass mit der Aufschrift ES*; oben rechts: im Vordergrund sind grüne Weinstocke, im Hintergrund ist das Gebäude mit der Beschriftung LaVinyeta zu sehen; unten links: das Gebäude La Vinyeta von weiter weg; unten rechts: aufgreihte Weinflaschen mit einer Frau am Etikett
Am Weingut La Vinyeta

Das Wissen zum Weinanbau erlernten sie vom ursprünglichen Besitzer des Weinguts, mit dem sie als Kaufbedingung eine „Weinlehre“ vereinbarten. Einem „integrierten Landwirtschaftskonzept“ folgend, wird versucht möglichst ressourcenschonend zu produzieren und natürliche Regulierungsmechanismen (z.B. Fledermaus Nistkästen zum Schutz vor Insektenbefall) zu nutzen. Neben den Weinen als Hauptprodukt sind Eier von freilaufenden Hühnern, Olivenöl von der Sorte Argudell und demnächst Käse und Honig aus eigener Produktion im Repertoire.

Das Weingut kann durch Führungen besucht werden, bietet Weinkostungen und regionale Mahlzeiten zwischen den Weinbergen an. Die Mikroweine kann ich besonders empfehlen! Hier gehts zum Weingut La Vinyeta!

Collage vom Essen am Weingut La Vinyeta: oben links: grüne Weinstöcke; oben rechts: zwei längliche aufgeschnittene Würste und ein Messer; unten links: ein weißer Käse über den Honig mit einem runden Stab getropft wird; unten rechts: Blick auf Tisch mit Brot und Weinflaschen
Mittagessen zwischen den Weinbergen im Weingut La Vinyeta

 

3. Radfahren durch den Parc Natural de l’Albera

Im Weingut La Vinyeta mit Mittagessen gestärkt, ging es mit Ciclo Turisme und dem Chef Eduard Kirchner mit Elektro-Fahrrädern durch den Parc Natural de l’Albera (Paratge Natural d’Interès Nacional de l’Albera). Der Naturpark liegt im nordöstlichen Teil der Verwaltungseinheit Alt Empordà in der Provinz Girona und grenzt an die Südseite der Serra l’Albera. Diese Gebirgskette ist wiederum der östlichste Ausläufer der Pyrenäen und reicht bis zum Meer.

Collage der Radtour mit Elektrobikes von Ciclo Turisme: oben links: ein Dorf in der Ferne; oben rechts: Selfie vor dem Dolmen; Mitte links: die anderen RadfahrerInnen von hinen; unten links: lächelnder Eduard Kirchner; unten Mitte: großer Eingangsbogen von gelben Haus der Cooperative in Espolla; unten rechts: Elektrobikes in einer Reihe
Radtour mit Elektrobikes von Ciclo Turisme

Während sich der eine Teil des Schutzgebietes Requesens-Baussitges durch eine vielfältige Vegetation von Büschen bis Wäldern auszeichnet, ist der andere Teil Sant Quirze de Colera – Balmeta mediterran mit eher sporadischer Vegetation. Die griechische Landschildkröte und das Albera-Rind sind vom Aussterben bedrohte hier lebene Tierarten. Besonders am letztgenannten Gebiet ist: es weist die höchste Dichte an megalithischen Monumenten (Dolmen und Hinkelsteine) in ganz Katalonien auf.

Bequem radelten wir circa 15 km mit den Elektrobikes durch das Dorf Sant Climent Sescebes mit kurzem Stopp in der Bar La Societat (Tipp: zum Trinken gehen!), weiter zum bekannten und größten Dolmen der Umgebung, dem Dolmen de La Carbana Arqueta, nach Espolla zur seit 1931 bestehenden Kooperative „Celler Cooperatiu d’Espolla“, wo Führungen angeboten werden und abschließend durch Mollet de Peralada.

beiger Kirchturm mit roten Rändern in Mollet de Peralada, davor befindet sich ein altes Steinhaus mit verschlossenen Fensterläden
Kirchturm in Mollet de Peralada

Ciclo Turisme mit Hauptstützpunkt in Girona hat neben kürzeren Sightseeingtouren auch Mehrtagestouren im Angebot mit Touren-, Rennrädern oder Mountainbikes. Natürlich ist es auch möglich einfach ein Fahrrad für eigenständige Touren auszuborgen, um z.B. am 125 km langen Fahrradwegenetz Viesverdes die Provinz Girona in Teilen oder als Rundweg zu erkunden. Spezielle Bed & Bike Angebote gibt es am Weg wie z.B. am Campingplatz Salatà.

 

4. Kite- oder Windsurfen lernen in der Bucht von Roses

An der Costa Brava, der sogenannten „wilden Küste“ weht der Wind – mal mehr und mal weniger. Der berühmt berüchtigte Tramuntana, der vom Herbst bis zum Frühjahr sehr stürmisch sein kann, weht vom Norden, der Llevant vom Osten, der Migjorn vom Süden und der Ponent vom Westen. Die gute Thermik vor allem in den Sommermonaten bietet optimale Bedingungen für jedes Könnensniveau.

Surfboards und Segel in der Segelschule ION (La Ballena Alegre): links an der Wand sind blaue Surfboards gelagert; rechts sind blaue Segel an einer Halterung aufgehängt
Surfboards und Segel in der Segelschule ION (La Ballena Alegre)

Die Bucht von Roses gilt als ein absoluter Kite- und Windsurfhotspot. Auch internationale Wettbewerbe werden an den Stränden ausgetragen. Mit den direkten Strandzugängen und jeweils eigenen Surfschulen sind die Campingplätze Las Dunas und La Ballena Alegre optimale Ausgangsorte, um Kite- oder Windsurfen zu erlernen oder als Basislager für fortgeschrittene FahrerInnen zu dienen.

Mehr zur Surfschule vom Camping Las Dunas gibt es hier, zur Surfschule vom La Ballena Alegre hier.

In der Bucht von Roses vor dem Campingpatz Las Dunas: die Sonne ist am untergehen und von Wolken verdeckt, das blaue Meer mit einer kleinen gebrochenen, weißen Welle und Strand
In der Bucht von Roses vor dem Campingpatz Las Dunas

 

5. beim Kajak fahren oder Stand Up Paddling Vögel beobachten am Fluss Fluvià

Perfekt für Familien bietet sich die Erkundung des Flusses Fluvià mittels Kajak oder Stand-up Paddles an. Die ruhig fließende Flussmündung des Flusses Fluvià führt durch den Naturschutzpark „Reserva Integral dels Aiguamolls de l’Empordà“ und vorbei an der „Illa de’en Caramany“ zum Gola de Fluvia-Strand, wo im Fluss oder im Meer gebadet werden kann. Zahlreiche Vogelarten sind in diesem geschützten Feuchtland ganzjährig beheimatet oder Pausieren auf Durchreise. Rohrdommeln, Purpurreiher, Störche oder Rohrweihen sind nur einige Beispiele.

Die gelborangen Kayaks liegen am Ufer des Fluss Fluvià rechts im Bild; der Fluss und das gegenüberliegende mit Bäumen bewachsene Ufer ist im Hintergrund
Die Kayaks am Fluss Fluvià in Sant Pere Pescador

SK Kayak startet diese Tour vom Club Nàutic de Sant Pere Pescador. Weitere Touren oder Kurse am Fluss oder Meer bietet SK Kayak auch in LLança und Empuriabrava an.

Containerhäuschen von Sk Kayak beim Club Nautic in Sant Pere Pescador mit Stufen; blauen Schwimmwesten hängen auf einer Stange
Startpunkt von Sk Kayak beim Club Nautic in Sant Pere Pescador

Vögel beobachten geht natürlich auch zu Fuss. Dazu empfiehlt es sich das Besucherzentrum El Cortalet im Naturschutzgebiet Aiguamolls de l’Emporda aufzusuchen. Von dort gibt es Wege zum und rund um den Teich „Estany del Cortalet“ mit Beobachtungshütten. Im gesamten Beobachtungsgebiet gibt es 13 dieser Hütten. Wer einen Spezialisten um Rat fragen will, kann am Campingplatz Castell del Mar vorbeischauen, wo der Ornithologe Jordi Sargartal Vicens die Leitung inne hat.

 

6. mittelalterliche Dörfer im Landesinneren entdecken

Katalonien ist vielseitig: Berge, Meer, Kunst, zahlreiche sportliche Aktivitäten oder Gaumenfreunden. In Katalonien gibt es auch eine Unmenge an gut erhaltenen mittelalterlichen Dörfern zu entdecken. Leider bisher nur beim Vorbeifahren oder Überfliegen gesehen, sind sie ein Grund warum ich unbedingt nach Katalonien zurückkehren will.

Die 700m hohe Klippe von Castellfollit de la Roca beim Vorbeifahren; im Vordergrund Bäume
Die 700m hohe Klippe von Castellfollit de la Roca beim Vorbeifahren
Besalu in Katalonien beim Überfliegen mit dem Heißluftballon; im Hintergrund sind grüne Hügel; im Vordergrund Blick auf zwei Brücken und die Häuser von Besalu von oben
Besalu in Katalonien beim Überfliegen mit dem Heißluftballon

Da ein gewisser Schwerpunkt des Beitrags auf der Provinz Girona liegt, hier sind einige der bekanntesten und eindruckvollsten mittelalterlichen Dörfer der Region:

  • Castellfollit de la Roca in 700m Höhe auf einem Kalksteinfelsen thronend
  • Besalú, das vor allem wegen seiner Pont Vell über den Fluss Fluvià ein beliebtes Fotomotiv ist oder
  • Peratallada, deren Namen „beschnittener“ oder „behauener Fels“ bedeutet.

 

7. die unzähigen Strände genießen an der Costa Brava, der Costa Barcelona oder der Costa Daurada

Die Küste Kataloniens erstreckt sich über 320km am Mittelmeer entlang. Je nach Einteilung wird sie in drei oder vier (bzw. fünf) Abschnitte geteilt:

Ich spaziere entlang des Meeres am Strand in der Bucht von Roses während die Sonne im Hintergrund aufgeht
Am Strand in der Bucht von Roses bei Sonnenaufgang
  1. die Costa Brava (die wilde Küste) beginnt an der französischen Grenze und erstreckt bis zum Ort Blanes. Sie ist 135 km lang und beliebtestes Badegebiet in Katalonien. Die Costa Brava ist die Küste der Provinz Girona.
  2. die Costa Barcelona (die Küste Barcelonas) meint den Küstenabschnitt in der Provinz Barcelona. Genau genommen wurde diese bisher unterteilt in
    – Costa del Maresme (die Watt-Küste) mit einer Länge von 40 km und die
    – Costa del Garraf (die Garaff-Küste) mit 55 km Länge und
    – manchmal sogar zusätzlich noch in den Küstenabschnitt direkt vor der Stadt Barcelona (rund 30 km)
  3. die Costa Daurada (die goldene Küste) hat eine Länge von 60 km und reicht im Süden bis zur Valencianischen Gemeinschaft. Sie ist die Küste der Provinz Tarragona.

Rund 90 Strände in Katalonien sind mit der blauen Flagge, einem Umweltzeichen für nachhaltigen Tourismus, ausgezeichnet. Wo es die schönsten Strände in Katalonien bzw. an der Costa Brava gibt, verrät uns der katalanische Tourismusverband.

 

8. Sterne und Planeten beobachten in Albanya

das Teleskop im Oberservatorium zu gehen; die Kuppel ist geöffnet und gibt den Blick auf den Mond frei
Im Observatorium mit Blick zum Mond

Das Campingplatz Bassegoda Park nahe Albanya ist der erste private Campingplatz weltweit (in Europa gibt es insgesamt, glaube ich, drei mit dieser Auszeichnung), der als Profi im Bereich Sternentourismus ausgezeichnet wurde. Die eigens installierte Beleuchtung trägt nicht zur Lichtverschmutzung bei. Er selbst ist in einem Tal und umgeben von einem Wald gelegen von der Lichtverschmutzung entfernter Städte geschützt. Vor kurzem eröffnete er sein Observatorium, wo Campingplatzgäste und externe BesucherInnen die strahlenden Sterne, leuchtende Planeten, den Mond und sogar die Milchstraße beobachten könnnen.

 

Collage des Observatoriums vor und bei der Sternenbeobachtung: oben links: die runde Kuppel des Observatoriums; oben rechts: die BesucherInnentribüne; unten links: ein Programm zeigt den Blick des Telekops; unten MItte: das Observatorium von weiter weg in der Dunkelheit; unten rechts: Blick des Telekops, das Programm zeigt die sichtbaren Sternenbilder
Das Observatorium vor und bei der Sternenbeobachtung

 

9. Heißluftballon fahren über die Vulkane der Garroxta

Ja, in Katalonien gibt es Vulkane. Keine Angst, sie sind inaktiv seit rund 10.000 Jahren. Seit 1992 können diese mit dem Unternehmen Vol de Coloms per Heißluftballon überflogen werden. Aus der Vogelperspektive ergibt sich ein herrlicher Blick auf die dicht mit Eichenwäldern bewachsenen Kraterkegel, die Kulturlandschaft und mittelalterlichen Städtchen wie z.B. Besalú. Bei guten Wetter reicht der Blick zu den Pyrenäen und zum Meer. Traumhaft!

Blick auf die grüne Landschaft, einen bewachsenen Kraterkegel der Garroxta von oben, ein Heißluftballon steigt gerade auf
Die Landschaft der Garroxta von oben aus dem Heißluftballon

Wie eine Heißluftballonfahrt (mit Vol de Coloms) abläuft habe ich in einem eigenen Beitrag beschrieben.

 

10. Weitwandern bzw. Wandern an der Küste oder in den Pyrenäen

Wer festen Boden unter den Füßen bevorzugt, kann im Naturschutzpark Vulkane der Garroxta auch sehr gut wandern. Der Camino Catalán (Camino Sant Jaume), der katalanische Jakobsweg, führt durch das Gebiet.

Landschaft der Garroxta von oben (im Heißluftballon): eine dicke Wolkendecke liegt über den grünen Hügel der Garroxta; dazwischen sind gelbe Felder
Landschaft der Garroxta von oben (im Heißluftballon)

Wer die Berge liebt, kann den Pyrenäenpfad GR11 (Senda Pirenaica), der von Vall d’Ixalenques entlang der Südhänge der Pryrenäen bis zum Cap de Creus führt und das Mittelmeer mit dem Atlantik verbindet, erwandern. Am Meer entlang führt der GR 92, der Mittelmeerwanderweg (Sendero Mediterráneo), der an der Costa Brava auch unter dem Namen Camí de Ronda zu finden ist und von Portbou über Roses immer der Küste entlang nach Lloret de Mar führt.

 

In Katalonien bzw. in der Provinz Girona gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Die Liste für Unternehmungstipps ließe sich wohl unendlich fortsetzen. Darum hör ich bei 10 auf.

Noch Tipps? Dann schreib sie doch in die Kommentare.

 

Lust noch mehr zu lesen? –  Camping in Katalonien: Für jeden Geschmack etwas dabei


Mein Katalonien-Besuch erfolgte auf Einladung des katalanischen Tourismusverbands vom 26. bis zum 30. Juni 2017. Zur Verfügung gestellt wurde die An- und Abreise, der Transfer vor Ort, die Unterkunft, die Verpflegung sowie sämtliche Unternehmungen. Für die verfassten Beträge gab es kein Honorar. Bezüglich Anzahl/Länge/Themen der Blogbeiträge gab es keine Vorgaben und erfolg(t)en nach eigenem Ermessen. Vielen Dank für die Einladung! Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

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