Die alternative, homöopathische Reiseapotheke

Die Vorteile von Hömöopathie auf Reisen liegen für mich auf der Hand: Globuli sind leicht, klein, ganz ohne Nebenwirkungen und praktisch. Von Höhenkrankheit, über Magenverstimmungen und Durchfall, Kopfschmerzen oder Überanstrengungen: mit den Globuli kann ein großes Behandlungsspektrum abgedeckt werden ohne einen weiteren Koffer extra für Medikamente mitzunehmen. Zudem sind sie vielseitig und unterliegen keiner Altersbeschränkung. Vom Kind bis zum Greis, Mann oder Frau, schwanger oder nicht – sind sie für alle anwendbar, mit ein bisschen Wissen sogar als Do-it-yourself-Methode.

Eins sei noch angemerkt: Ich bin keine Ärztin, ich bin passionierte Reisende – oft und regelmäßig unterwegs, auch in abgelegenen Gebieten. Homöopathie oder Schulmedizin? – Es obliegt ganz in eurer Verantwortung! Wenn möglich bevorzuge ich für mich Homöopathie bevor ich schulmedizinische Präparate einsetze. Die Möglichkeit auf Plan B (Schulmedizin) zu wechseln, steht für mich immer offen und ist in manchen Fällen auch sofort angebracht. Aber das ist meine Meinung.

 

Die alternative, homöopathische Reiseapotheke

 

Ich bin ein Fan von Homöopathie auf Reisen.

Meine Reiseapotheke ist trotzdem immer eine Kombination aus schulmedizinischen & homöopathischen Präparaten. Natürlich habe ich mir die nicht wahllos zusammengestellt, sondern meine Ärztin/meinen Arzt des Vertrauens um Rate gefragt.

Meine homöopathische Reiseapotheke umfasst:

  • Bryonia C6 (Gelenksschmerzen, Bronchitits)
  • Nux vomica C30 (Verkühlung, Magenverstimmung, Überanstrengung)
  • Rhus tox. C30 (Bewegungs-, Muskelschmerzen, Mittel bei Ischias, Kreuzweh; Auslöser: Wind, Nässe, Wetter)
  • Merc. Sol. C30 (eitrige Angina, Mundschleimhautentzündungen)
  • Kal. bichr. C30 (Husten, Bronchitis, Schnupfen)
  • Arnica C30/C200 (Verletzungen, Prellungen, Verstauchungen; Auslöser: Überanstrengung)
  • Cantharis C30 (Mittel bei Verbrennungen, Sonnenbrand mit Rötung & Brennen)
  • Belladona C30 (Fieber, akute Entzündungen, leichter Sonnenbrand (mit Rötung))
  • Eupathorium C6 (Grippe, Brustgrippe, alles schmerzt)
  • Apis C30 (Folgen von Stichen, auch Sonne)
  • Acid carbol C30 (Extremsituationen, extreme Durchfälle/Allergien/Verbrennungen/Schwäche/Kreislaufschwäche/Stiche)
  • Hypericum C200 (Nervenverletzungen, z.B. Gehirnerschütterung)
  • Ars album C200 (Fieber, Lebensmittelvergiftungen – Erbrechen + Durchfall, Sonnenbrand mit starken Verbrennungen)
  • Coca C3/C6/C30 (Höhenunverträglichkeit bzw. Gewöhnung an die Höhe, Höhenkrankheit)

Zusätzlich habe ich ein Mittel für Durchfallerkrankungen, ein Mittel für Schmerzen und Fieber, ein Breitbandantibiotikum, Malaria Prophylaxe/Standby-Tabletten, ein Desinfektionsspray und eine winzige Tube Wundheilsalbe dabei. Wer Sonnencreme, Verhütungsmittel und internationalen Impfpass zur Reiseapotheke zählen will – diese Bestandteile sind natürlich auch dabei.

Klingt nach viel Gewicht und Platz? Ist aber nicht so.

Homöopathische Mittel sind winzig kleine Globuli/Kügelchen. Eine Monatsration ist nicht größer als ein Ohrstöpsel und super leicht. Da überlege ich nicht mal beim Trekken & Wandern, wo ich immer auf ein Minimalgewicht beim Gepäck wert lege, ob die nun mitkommen oder nicht. Bei den anderen Präparaten ist das nicht immer so.

Ohne Reiseapotheke würde ich mich nicht verreisen trauen. Vor allem nicht, wenn ich mich allein in abgelegene Gegenden begebe und das Gesundheitssystem im Land nur spärlich vorhanden ist. Für mich ist es ein Muss, wenigstens ein minimales „Worst-Case-Szenario“ eben für den Notfall abzudecken.

Bisher hatte ich unglaubliches Glück und ich bin von längeren oder schweren Erkrankungen/Verletzungen auf Reisen verschont geblieben.

Vielleicht durch diese 2 Tipps, die ich dir jetzt gebe:

  • Hände waschen mit Seife – oft, aber vor allem vor dem Essen
    Falls kein Wasser vorhanden ist, habe ich normalerweise eine kleine Tube Handdesinfektionsmittel dabei.
  • viel Trinken – 2-3 Liter pro Tag, wenn du Bewegung machst/dich lange in der Höhe aufhältst/es schrecklich heiß ist noch mehr!

Wer mehr über allgemeine Reiseapotheken wissen will, kann hier einen Blick auf die Reiseapotheke-Checkliste vom österreichischen Gesundheitsportal werfen.


 p.s. Auch das richtige Packen der Reiseapotheke ist wichtig!

Ich spreche aus Erfahrung. Wer nicht ein Medikamentenchaos nach ein paar Wochen unterwegs-sein vorfinden will, macht es am besten so:

  • Homöopathische Mittel am besten in kleinen verschraubbaren Fläschchen mitnehmen. Oder falls die kleinen Aufbewahrungsbehälter nur mit Druck verschlossen werden, auf jeden Fall mit Klebeband sichern!!!
  • alle schulmedizinischen Präparate auf das nötigste Minimum reduzieren und aus der Verpackung nehmen. Die Rückseite aller Tablettenpackungen mit Klebeband bedecken mit einem Gummiringerl zusammenfassen und den Beipackzettel dazugeben.
  • beides in einen Beutel geben oder in einer kleinen Toiletttasche mitnehmen.

Happy traveling & bleib gesund!

 

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4 Comments

  • Vielen Dank dass du die Inhalte deiner Reise-Apotheke hier aufgelistet hast! Ich interessiere mich zur Zeit sehr für Homöopathie, und viele von diesen Produkten, wie zum Beispiel Ars Album C200, klingen so als könnten die für mich auch auf reisen sehr nützlich sein. Den Tipp „Hände waschen“ könnte ich vielen auch Zuhause vorschlagen, es ist auch in Deutschland sehr effektiv gegen Krankheiten.

  • Dass Desinfektionsmittel in die Reiseapotheke sollten, ist unbedingt zu raten. In der Apotheke wird man meist auch entsprechende Beratung bekommen, wenn man danach fragt. Auf Desinfektionstücher und so eine Salbe sollte man aber wirklich nicht verzichten.

  • Hallo zusammen,
    vielen lieben Dank für diesen spannenden und informativen Beitrag zum Thema Homöopathie. Ich selber bin ein großer Fan davon, da ich bereits einige Erfolgserlebnisse mit homöopathischen Mitteln hatte. Allerdings bin ich bisher noch nie auf die Idee gekommen, meine Reiseapotheke mit solchen Mitteln auszustatten. Ich verstehe gar nicht, weshalb nicht, das ist eine super gute Idee.

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